Ausstellung in der Theatergallerie Freiberg

mit freundlicher Unterstützung des Freiberger Kunstvereins

“Die Ölgemälde von Jana Dragus sind von einer ganz eigenartigen Schönheit. Sie erinnern an die Worte der berühmten „Kinderhymne“ von Bertolt Brecht, die leider doch nicht zur deutschen Nationalhymne wurde: „Anmut sparet nicht noch Mühe, Leidenschaft nicht noch Verstand“. Anmut, Mühe, Leidenschaft, Verstand – all dies geht in Jana Dragus‘ Bildern eine zauberhafte Verbindung ein. Ihre klassisch komponierten Gemälde sind auf eine wunderbare Weise „schön“, ohne kitschig oder sentimental zu sein.

Die Porträts junger, aber auch älterer Frauen sind figürlich-natürlich, oft ans Ballett erinnernd, dem Jana Dragus einen Teil ihres Berufslebens gewidmet hatte. Manchmal lenken wie zufällig platzierte Beigaben – Tücher, Tiere, Pflanzen, Kronen, Flügel, ein gefalteter Kranich – die Gedanken in eine ungewohnte Richtung oder geben Hinweise auf die Rollen, die die Frauen im Tanz oder im Leben spielen. In den Landschaftsbildern sind Berge, Meer, Brandung, Himmel, manchmal Blumen, Bäume – mitunter nur verschwommen – zu erkennen, die Urelemente des Lebens. „Das Meer heilt“, sagte sie über ihre Faszination, insbesondere für die Ostseeinsel Hiddensee.” - Kritik von Matthias Zwarg

Hiddensee auf der Leinwand: Neue Ausstellung im Freiberger Café „Momo“


Farbenfrohe Ölbilder, weite Horizonte und eine Prise raue See: Jana Dragus zeigt im Freiberger Café „Momo“ Arbeiten, die von Hiddensee inspiriert sind.

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Fotos: © Eckhardt Mildner, Freie Presse